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Wahlprogramm


Dein Studium – Deine Freiheit!

Wir wollen das Wohnungsproblem in Potsdam aktiv angehen. Wir fordern die Hochschule auf, die Stadt Potsdam und das Land Brandenburg damit zu beauftragen, mehr studentischen Wohnraum zu schaffen. Dieser kann auch durch kreativen Wohnbau entstehen und somit zentral und günstig zugleich sein.

Genauso müssen die Lernplätze der Universität an den individuellen Lebenswandel der Studierenden angepasst werden. Deswegen fordern wir längere Öffnungszeiten der Bibliotheken und die Prüfung eines 24-Stunden-Betriebs. Es kann nicht sein, dass Potsdamer Studierende nach Berlin fahren müssen, um in Bibliotheken mit angemessenen Öffnungszeiten zu lernen. Genauso müssen alle Lernplätze mit Steckdosen ausgestattet werden, sodass die Studierenden das Lernen nicht zum Aufladen ihren Laptops oder Tablets unterbrechen müssen.

Zuletzt darf niemand von einem Studium ausgeschlossen werden. Darum fordern wir unsere Hochschule auf, sich für ein elternunabhängiges BAföG einzusetzen. Außerdem verdienen Brandenburgs Studierende die beste Lehre und Forschung. Neben der Exzellenzstrategie braucht es nun konkrete Ideen für einen Qualitätspakt Lehre. Nur mit guter Lehre und einer starken Forschung vor Ort schaffen wir es, dass die Region Berlin-Brandenburg eine Powerregion mit vielen Arbeitsplätzen bleibt!

Qualität statt Quantität

Überfüllte Räume sind mittlerweile nicht nur ein Phänomen von Übungen, sondern auch in Seminaren und Vorlesungen. Dabei werden Studierende auch abgewiesen und können den Kurs erst ein Semester oder sogar erst ein Jahr später wiederholen. Wir fordern, dass die (personellen) Kapazitäten der Universität an die zugelassene Studierendenanzahl angepasst wird, um ein Studium in Regelstudienzeit gewährleisten zu können.

„Uni ist da, wo du bist“ aka Uni 4.0

Viele Studierende kennen es: ewig lange Wartezeiten vor dem Prüfungsamt, die Öffnungszeiten der Bibliothek passen nicht zu den produktiven Zeiten oder die Vorlesung findet dann statt, wenn man etwas Besseres vorhat. Wir fordern: Eine digitale Verwaltung, bei der ein Antrag online oder per UP-App gestellt werden kann. Alle Vorlesungen sollen gestreamt werden, sodass man die Vorlesung auch in der verspäteten S-Bahn oder beim Warten in einem Berliner Bürgeramt nicht verpasst. Außerdem werden wir uns für die Erweiterung von Online-Lizenzen (Verlage, Microsoft Office, etc.) einsetzen.

Obwohl wir mit der Digitalfakultät ein deutschlandweit führendes Institut haben, ist die digitale Bildung für alle anderen Fakultäten mangelhaft. Wir setzen uns dafür ein, dass jede/-r Studierende, egal welcher Studienrichtung, die Möglichkeit hat, als Teil von Studium-Plus oder freiwillig an Programmierkursen teilzunehmen. So machen wir alle Studis fit für den Arbeitsmarkt der Zukunft! Und damit das die letzte Wahl ist, bei der man persönlich in der Uni erscheinen muss, fordern wir die Einführung von Online-Wahlen.

Europäisierung vorantreiben!

Es ist ein wichtiger und symbolträchtiger Schritt unserer Uni, an der Gründung der ersten europäischen Universität (EDUC) mitzuwirken. Wir unterstützen diesen Schritt in aller Deutlichkeit und fordern, schnell die benötigten Strukturen und Kommunikationswege zu schaffen, um das Projekt ins Laufen zu bringen. Darüber hinaus wollen wir bi- oder multinationale Studiengänge wie das deutsch-französische Jurastudium weiter ausbauen und in weiteren Fakultäten einführen. Außerdem fordern wir die Universität Potsdam auf, sich bei der Schaffung einer Europäischen Bildungscloud zu beteiligen, sodass wir vom Wissen der gesamten EU profitieren können. Machen wir Europa zu einem festen Bestandteil des Studiums!

Ökologische Hochschule

Umweltschutz ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit. Deswegen muss sich auch die Universität Potsdam anpassen. Recyclebare Materialien, Kreislaufwirtschaft und niedriger Energieverbrauch geht nur mit Innovation. Zum Glück befinden wir uns an einem Ort der Innovation – darum fordern wir die Uni auf zu handeln und in Umweltschutz zu investieren: Strom aus erneuerbaren Quellen, recyclebare Materialien und eine klimafreundliche Mensa. Der Innovation und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Wir kennen unser Studium am besten

Als Liberale Hochschulgruppe finden wir, dass die Studierenden auch ein Mitspracherecht bei der Gestaltung des Studiums haben sollten. Die aktuellen Bestrebungen, ein Leitbild zu entwickeln, sind dazu ein erster guter Schritt. Wir wollen aber die Qualität des Studiums weiter steigern. Darum fordern wir, dass Studierende bei der Entwicklung von Prüfungsordnungen mehr Mitspracherecht haben.

KEINE ANWESENHEIT heißt KEINE ANWESENHEIT

Wir finden, dass es in der Eigenverantwortung eines jeden Studierenden liegt ob man physisch an einer Veranstaltung teilnimmt oder nicht. Der Beschluss der abgeschafften Anwesenheitspflicht muss in allen Vorlesungen und Seminaren eingehalten werden. Wer häufiger fehlt, darf nicht vom Kurs ausgeschlossen werden!

Flächendeckendes PUCK Aufladen ermöglichen

Kein Guthaben mehr auf der PUCK und die Aufladestation ist am anderen Ende des Campus‘? Wir setzen uns dafür ein, dass die PUCK-Aufladestationen besser auf den Campussen verteilt werden und barrierefrei erreichbar sind! Außerdem sollen alle Funktionen der PUCK in die Mobile.UP-App integriert werden, sodass man auf Kontostand, Ausgaben und ausgeliehene Bücher an einem Ort zugreifen kann.

Wasser für alle!

Wir setzen uns dafür ein, dass auf allen Campussen öffentliche Wasserspender installiert werden. Hier muss die Universität dem erfreulichen Trend hin zum Verwenden wiederverwendbarer Wasserflaschen entgegenkommen!

Mehr Macht dem StuPa!

Wer kontrolliert eigentlich, was mit dem Geld, dass der Studierendenschaft zur Verfügung steht, passiert? Da der AStA erst ab einer Summe von 1500,-€ dazu verpflichtet ist, das StuPa zu fragen, geht somit viel Wissen über ausgegebenes und eingesetztes Geld an den StuPa- Abgeordneten vorbei. Wir finden, dass die von der Studierendenschaft gewählten Vertreter mehr Mitspracherechten haben sollten, wenn es um die Finanzierung von Projekten auch unter 1500,-€ geht und der AStA somit weniger Alleingänge starten kann. Es ist immer noch unser Geld, das hier verwaltet wird!

Unser Wahlprogramm gibt es auch als PDF!

Oder als Flyer in Kurzform: jetzt lesen!