Wahlprogramm


Mehr Macht dem StuPa!

Wer kontrolliert eigentlich, was mit dem Geld, dass der Studierendenschaft zur Verfügung steht, passiert? Da der AStA erst ab einer Summe von 1500,-€ dazu verpflichtet ist, das StuPa zu fragen, gehen so einige Finanzierungen an den StuPa-Abgeordneten vorbei. Wir finden, dass die von der Studierendenschaft gewählten Vertreter mehr Mitspracherechten haben sollten, wenn es um die Finanzierung von Projekten auch unter 1500,-€ geht und der AStA somit weniger Alleingänge starten kann. Und wenn wir schon bei der sinnvollen Verwendung von Geldern sind: Die Kooperation mit NextBike in Berlin wollen wir in diesem Sinne auch gleich wieder beenden.

Qualität statt Quantität

Überfüllte Räume sind mittlerweile nicht nur ein Phänomen von Vorlesungen, sondern auch in Seminaren und Übungen. Will man das vermeiden, werden Studierende abgewiesen und können den Kurs erst ein Semester oder sogar erst ein Jahr später wiederholen. Wir fordern, dass die (personellen) Kapazitäten der Universität an die zugelassene Studierendenanzahl angepasst wird, um ein Studium in Regelstudienzeit gewährleisten zu können.

„Uni ist da, wo du bist“ aka Uni 4.0

Viele Studierende kennen es: ewig lange Wartezeiten vor dem Prüfungsamt, die Öffnungszeiten der Bibliothek passen nicht zu den produktiven Zeiten oder die Vorlesung findet dann statt, wenn man etwas Besseres vorhat. Wir fordern eine digitale Verwaltung, bei der ein Antrag online oder per UP-App gestellt werden kann und Leistungsstände digital abgerufen werden können. Außerdem sollen alle Vorlesungen gestreamt werden, sodass man die Vorlesung auch in der verspäteten S-Bahn oder beim Warten in einem Berliner Bürgeramt nicht verpasst. Und damit das die letzte Wahl ist, bei der man persönlich in der Uni erscheinen muss, fordern wir die Einführung von Online-Wahlen.

Wir kennen unser Studium am besten

Als Liberale Hochschulgruppe finden wir, dass die Studierenden auch ein Mitspracherecht bei der Gestaltung des Studiums haben sollten. Dadurch kann die Qualität des Studiums nur gesteigert werden. Wir fordern, dass Studierende bei der Entwicklung von Prüfungsordnungen mehr Mitspracherecht haben.

KEINE ANWESENHEIT heißt KEINE ANWESENHEIT

Wir finden, dass es in der Eigenverantwortung eines jeden Studierenden liegt ob man physisch an einer Veranstaltung teilnimmt oder nicht. Der Beschluss der abgeschafften Anwesenheitspflicht muss in allen Vorlesungen und Seminaren eingehalten werden.

Flächendeckendes PUCK Aufladen ermöglichen

Kein Guthaben mehr auf der PUCK und die Aufladestation ist am anderen Ende des Campus‘? Wir setzen uns dafür ein, dass die PUCK-Aufladestationen besser auf den Campi verteilt werden.

Dein Hunger, dein Essen

Gefühlt gibt es jede zweite Woche dasselbe und definitiv ist mittwochs Essen III irgendwas mit Fisch. Und wenn es mal etwas wirklich Gutes zu essen gibt, ist es nicht mehr in der Ursprungskombination erhältlich. Die Liberale Hochschulgruppe wird sich für eine modulare Mensa einsetzen. Das heißt, dass du dir dein Essen selber zusammenstellen kannst und sich der Preis aus deiner eigenen Komposition ergibt.

Stärkere Förderung von Uni-Startups

Zu einer jeden Universität sollte eine lebendige Gründer- und Unternehmenskultur gehören. Für ein Land wie Deutschland, das intellektuelle Leistungen (zurecht) so hochschätzt, sollte es selbstverständlich sein, interessierten Studierenden die Möglichkeit zu Gründung so stark wie möglich zu vereinfachen. Als Liberale Hochschulgruppe werden wir uns dafür einsetzen, dass Gründen ein selbstverständlicher Teil unserer Uni-Kultur wird und aktiver gefördert und unterstützt und bekannt gemacht wird.

Unser Wahlprogramm gibt es auch als PDF!

Oder als Flyer in Kurzform: jetzt lesen!